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PostHeaderIcon Sonntagsgespräch von Minister Remmel zur Forstwirtschaft

Sonntagsgespräch von Minister Remmel zur Forstwirtschaft

 

Herr Minister Johannes Remmel (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW) hat im Siegener Lokalradio am 01.08.2010 im Sonntagsgespräch von 11 bis 12 Uhr zu dem Thema „Entfristung von Arbeitsverträgen in den Forstbetriebsbezirken“ Stellung bezogen. Er hat u.a. gesagt, dass er es als eine Art Wirtschaftsförderung sieht, die Beförsterung in den Forstrevieren sicherzustellen und das er dafür eintritt, die jetzigen Zeitarbeitsverträge zu entfristen. Er sieht dies auch als Notwendigkeit gegenüber den Waldbauern an, denn ständig wechselnde Revierförster können keine nachhaltige und zukunftsorientierte Forstarbeit leisten.

Fazit:

Leider hat unsere frühere Landesregierung hierzu eine andere Einstellung gehabt. Jahrelang hat der Vorstand der FBG Schleiden für die Entfristung der Zeitarbeitsverträge in den Forstrevieren gekämpft. Hoffen wir, dass es unter dem neuen Minister von den „Grünen“ nicht nur bei Worten bleibt, sondern nunmehr auch Taten folgen.

 

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Abschied von Sebastian Korintenberg

 

Sebastian Korintenberg, Diplom-Forstwirt und derzeit noch Forstbetriebsbeamter beim Forstbetriebsbezirk Gemünd, wird uns nach fast dreijähriger Tätigkeit im Forstbetriebsbezirk Gemünd, Ende September 2010 verlassen.

Herr Korintenberg hat sich auf die ausgeschriebene Stelle als Förster bei der Stadt Bonn beworben. Dort erhält er eine Daueranstellung. Wir beglückwünschen Herrn Korintenberg zur Anstellung und wünschen ihm in seiner neuen Aufgabe als Förster bei der Stadt Bonn alles Gute und viel Erfolg.

Wie ist es dazu gekommen. Im Forstbetriebsbezirk Gemünd war Herr Korintenberg ab 12.11.2007 zunächst als freier Mitarbeiter tätig. Auf unser Betreiben hin, hat man mit ihm ab 01.11.2008 einen auf 2 Jahre befristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen. Nach Ablauf der Probezeit sollte der befristete Arbeitsvertrag in ein Dauerbeschäftigungsverhältnis umgewandelt werden. Dieses hat aber der Landesbetrieb Wald & Holz NRW dann doch blockiert. Schon am 24.11.2009 hat der Vorstand in einem Brief an den Leiter des Landesbetriebes Wald & Holz NRW gebeten, den befristeten Arbeitsvertrag in einen unbefristeten umzuwandeln. Im Frühjahr 2010 hat der Geschäftsführer mit einem weiteren Vorstandsmitglied an zwei Gesprächsrunden in Sundern im Sauerland wegen der Entfristung der Arbeitsverträge teilgenommen. Bei der letzten Gesprächsrunde war auch der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Herr Dr. Alexander Schink, anwesend. Trotz intensivster Bemühungen unsererseits hat der Landesbetrieb Wald & Holz Herrn Korintenberg keine Zusage für ein Dauerarbeitsverhältnis gemacht. Für Herrn Korintenberg war seine weitere berufliche Tätigkeit ungewiß. So sehr der Vorstand der FBG Schleiden das Ausscheiden von Herrn Korintenberg bedauert, bezüglich seines beruflichen Fortkommens hat er mit der Bewerbung bei der Stadt Bonn die richtige Entscheidung getroffen.

 

 

 

PostHeaderIcon Einsatz der FBG Giftspritze zum Polterbegiften

Die FBG Schleiden besitzt seit Anfang 2010 eine zapfwellenangetriebene 300 Liter Jocoby Anbauspritze mit 25m Schlauch und Flachstrahldüse zur Polterbegiftung. Die Füllmenge reicht für ca. 100- 150 Festmeter Polterbegiftung, bei einem Aufwand von zwei bis drei Litern je Festmeter Langholz. Bei einprozentiger Mischung ist ein Schutz für drei Monate  gegen rinden- und holzbrütende Käfer gegeben.

Bild 1: Eine 300 Liter Jacoby Giftspritze auf Rollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spritze ist auf Rollen montiert und kann leicht geschoben werden. Die  Zapfwellenpumpe wird einfach auf die Zapfwelle gesteckt und mit einer Kette fixiert. Um im Straßenverkehr fahren zu dürften, haben wir die Spritze mit Blinker und Rücklicht ausgestattet, die über einen sieben-poligen Stecker mit Strom versorgt werden.

Im folgenden nun ein paar Bilder über einen Einsatz der Spritze mit der Firma Lucht&Gruner:

Bild 2: Die Pumpe wird zuerst mit dem Gift befüllt. Hierzu nimmt man den Deckel ab und kippt die gewünschte Giftmenge durch den Filter in den Hauptbehälter. Anschließend füllt man Wasser hinterher. Die FBG führt über den Giftverbrauch eine Liste, auf welcher Giftmenge, Ausbringer, Ort, Art der Begiftung, Mischungsverhältnis und viele andere Informationen stehen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 3: Im Wald angekommen, wird die Spritze neben dem Polter positioniert und der Schlauch abgewickelt. Anschließend kann die Zapfwelle in Betrieb genommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 4: Forstunternehmer Lucht beim begiften mit der Flachstrahldüse. Hiermit kann man sehr gezielt das Gift- Wassergemisch ausbringen, ohne dass zu viel Abdrift entsteht. Die vorgeschriebene Schutzkleidung kann je nach Giftart unterschiedlich sein. In diesem Falle sind eine Halbmaske, Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Gummistiefel vorgeschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 5: Das Holz muss für einen guten Schutz "tropfnaß" begitet werden. Links auf dem Foto sieht man so eine Behandlung, während rechts oben noch keine Behandlung erfolgt ist.

Um die Sprizte mieten zu können, muss das FBG- Mitglied einen Sachkundenachweiß erbringen, der einem das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln erlaubt. Mit der Ausbildung zum Forstwirt, Gärtner, Gartenlandschaftbauer und Landwirt hat man diesen Sachkundenachweiß meist erlangt.

Auch ein Studium im Agrar-, Garten- oder Forstbereich beinhaltet diesen Schein.

Des Weiteren muss der Anwender die vorgeschriebene Schutzkleidung tragen. Diese Anforderungen findet man in der Gebrauchsanleitung des auszubringenden Mittels. Sicherheitsdatenblatt und Gebrauchsaleitungen erhalten Sie in Kopie durch die FBG.

Dort stehen dann noch weiter Auflagen, die zu beachten sind. Sehr wichtig ist unter anderem, dass das Holz mindestens 30 Meter Abstand zu offenen Gewässern haben muss.

Wenn Sie die Sprize leihen wollen, können Sie gerne mit Herrn Alois Müller Kontakt aufnehmen. Wir vermitteln Ihnen auch Unternehmer, die für Sie Ihr Holz schnell und kostengünstig behandeln.

Grundsätzlich sollte man das Holz nicht begiften! Schnelle Abfuhr, Einschlag in den Wintermonaten, Lagern des Holzes in großen Laubholzkomplexen und Entrinden von kleineren Mengen sind gute Möglichkeiten, einen Gifteinsatz zu vermeiden.

Grundsatz:

Alle Möglichkeiten abwägen und ausnutzen,

bevor es zu einem Gifteinsatz kommt!

Nach Sturmereignissen kommt es aber leider zu einem erhöhten Anfall von Holz außerhalb der "normalen" Holzerntezeit und auch die Abfuhr gerät meist ins Stocken. Somit ist nach Stürmen die Begiftung oftmals der einzige Weg, den Holzwert zu erhalten.

Generell sollten Sie vor jeder Maßnahme ein Beratungsgespräch mit Ihrem/Ihrer zuständigen RevierleiterIn suchen, um alle Möglichkeiten abzuwägen.

Bei weiteren Fragen oder Informationsbedarf, können Sie uns gerne kontaktieren.

 

PostHeaderIcon Neue PEFC- Standards ab dem 1.1.2011

Sehr geehrte FBG- Mitglieder und Freunde der FBG,

der Deutsche Forstzertifizierungsrat hat die PEFC- Richtilinien für Deutschland aktualisiert und angepasst. Ab dem 01.01.2011 werden einige neue Standards für Deutschland gelten.

Da unsere FBG Schleiden auch das PEFC Zertifikat hat und dies für alle Mitglieder gilt,(außer jenen, die auf eigenen Wunsch ausgetreten sind) möchte ich Sie auf die neuen Regeln hinweisen.

Sie finden im Internet auf folgende Seite die Broschüre mit den neuen Regeln. Das Dokument ist im untern Teil der Seite zu finden.

http://www.pefc.de/service/brosch-ren.html

Dort finden Sie auch die bis Ende 2010 geltende Fassung.

Mit freundlichen Grüßen

das FBG- Team

 

PostHeaderIcon 9. Wald- und Holztage in Nettersheim

Eifeler Holz- und Waldtage in Nettersheim

EIFEL. Unter dem Motto "Wachstumsmotor Holz – Rohstoff der Gegenwart und der Zukunft" eröffnen am 17. September die Eifeler Holz- und Waldtage in der Gemeinde Nettersheim bereits zum 9. Mal ihre Pforten.

"In der Eifel hat diese Messe über die Jahre hohes Renommee erworben und wächst von Mal zu Mal. freut sich der Nettersheimer Bürgermeister Wilfried Pracht und lädt zum Besuch der Veranstaltung ein, die gleichzeitig Leistungsschau und Erlebniswelt ist.

So erwartet die Besucher auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Programm, viele Neuigkeiten sowie Aktionen rund um das Thema Holz. "Zahlreiche Aussteller werden Interessantes und Nützliches bieten" verspricht Bürgermeister Pracht - und der Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde Horst Karl Dengel ergänzt: "Natürlich gibt es auch wieder die bei den Fachbesuchern wie Familien so beliebten forstwirtschaftlichen Vorführungen, z.B. von Harvestern und Rückepferden.". Sogar ein mobiles Sägewerk wird zu besichtigen sein!

Apropo Familien: Viele Attraktionen richten sich bewusst gerade auch an Kinder. So kommt beispielsweise die beliebte "Rollende Waldschule" auf das Areal des zukünftigen Holzcampus. Faszinierend ist auch das Erlebnis, wenn unter den Händen Eifeler Holzkünstler mittels Motorsägen 'in Nullkommanix' aus rohen Holzstämmen lebendige Kunstwerke entstehen.

Zur thematischen Breite der Infomesse trägt auch die fruchtbare Zusammenarbeit der beteiligten Veranstalter teil: Neben der Gemeinde Nettersheim und dem Holzkompetenzzentrum Rheinland sind dies das Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde sowie das erfolgreiche Netzwerk "Wald und Holz Eifel e.V.".

Leistungsschau, Erlebniswelt, Action & Information - und das alles bei freiem Eintritt!

Überzeugen Sie sich selbst. Nehmen Sie teil!

 

Aussteller für die Holz- und Waldtage können sich bei Ralf Stadler unter Telefon +49 2486 801024 oder unter der Email-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden.

 
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